Schaulaufen in Essen: Der „IdeenPark" will junge Menschen für Technik und Innovation begeistern, technische Kreativität fördern und die Bedeutung technischer Neuerungen für die Zukunft erlebbar machen. Hintergrund: Die Weltbevölkerung wächst, das Klima verändert sich, der Rohstoffverbrauch nimmt zu, und die Ressourcen werden knapper. Nur verantwortungsvolle und gut ausgebildete Menschen werden in der Lage sein, diese Aufgaben zu bewältigen. Deshalb sind Schülerinnen und Schüler vom 11. Bis 23. August 2012 auf dem Messegelände in Essen besonders gerne gesehen.
Nach Stationen in Gelsenkirchen, Hannover und Stuttgart findet das Technikerlebnis in diesem Jahr zum vierten Mal statt. In den Vorgängerveranstaltungen besuchten insgesamt mehr als 540.000 Gäste den „IdeenPark". Unter dem Motto "Unglaublich, aber IdeenPark" sind zahlreiche Universitäten, Technische Hochschulen und Fachhochschulen präsent. Eine Vielzahl von Verbänden, Initiativen und Bildungseinrichtungen ist auch mit an Bord. Institute der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz nehmen teil.
Neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung bringen sich auch mehrere Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen als Partner des „IdeenParks" ein: "Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt den IdeenPark 2012 nach Kräften, denn er bietet ein einzigartiges Forum dafür, auf junge Menschen zuzugehen, sie für Wissenschaft, Wirtschaft und Technik zu begeistern und dazu anzuregen, ein Studium oder eine Berufsausbildung in einem Bereich aufzunehmen, der für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschafts- und Industrielandes Nordrhein-Westfalen von herausragender Bedeutung ist", erklärt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Beweggründe.
Hinzu kommen zahlreiche Unternehmen, darunter Daimler, Microsoft, Siemens, die Deutsche Telekom, Trumpf, Ford, 3M Deutschland und Zeiss. Dialog soll beim Event Trumpf sein: Meinungsbildung und offener Austausch mit Führungspersönlichkeiten aus Bildung, Politik und Wirtschaft sollen eine zentrale Rolle spielen. Mehrere hundert Wissenschaftler, Forscher, Ingenieure und Pädagogen kümmern sich um die Besucher, zeigen Experimente und erklären ihre Projekte. Weitere Informationen gibt es online.
Quelle: Stadt Essen