Auf einer Tagung mit dem Titel: „Anschluss statt Ausschuss – (inklusive) Medienbildung an Förderschulen und im gemeinsamen Unterricht“ wollen die Tech-nische Universität Dortmund (Fachbereich Rehabilitationswissenschaften) und die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) mit Hilfe von Experten Antworten auf die Frage geben, wie inklusive Medienbildung realisiert werden kann. Die Tagung findet 23. März 2012 ab 9 Uhr in der Technischen Universität Dortmund statt.
Unter „Inklusion“ versteht man, dass jeder Mensch gleichberechtigt an allen gesell-schaftlichen Prozessen teilhaben und sie mit gestalten kann, unabhängig etwa von individuellen Fähigkeiten. Auf gesellschaftlicher Ebene zielt Inklusion auf die volle und wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Dem Einzelnen muss es möglich sein, mit allen selbst verfügbaren persönlichen, materiellen und sozialen Kräften zur eigenen Lebensqualität beizutragen. Menschen mit Behinderung müssen barrierefrei die Möglichkeit erhalten, an Medienbildung teilzuhaben.
Die LfM und die TU Dortmund laden dazu alle Interessierte, Studierende und Wis-senschaftler der Erziehungs- und Rehabilitationswissenschaften, der Medienpäda-gogik und der frühkindlichen Bildung, Lehrkräfte und Therapeuten aller Schulformen sowie Erzieher ein, um gemeinsam über das Thema Medienbildung zu diskutieren. Gesprächspartner sind: Dr. Jürgen Brautmeier (Direktor der LfM), Prof. Dr. Chris-tian Bühler (Leiter des Instituts Technologie und Behinderung der TU Dortmund), Wolfgang Vaupel (Geschäftsführer der Medienberatung NRW) sowie die Wissen-schaftler und Buchautoren Prof. Dr. Nadia Kutscher, Dr. Achim Hättich, Dr. Birgit Eickelmann, Ina Steinhaus und Jan-René Schluchter.
In Vorträgen, Arbeitsgemeinschaften und Diskussionsrunden zwischen Experten und Teilnehmenden werden die vielfältigen Aspekte des Themas Medienbildung mit Menschen mit und ohne Behinderung diskutiert. Die Teilnahme ist kostenlos.Die Tagung wird veranstaltet von der TU Dortmund, Fakultät
Rehabilitationswissenschaften, und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) - und in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Medienberatung NRW.