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Partnerschaft
Bergisches Land
Erster Lehrer hat ein Praktikum
absolviert!
Bei der
Federal Mogul Burscheid GmbH hat ein Lehrer
der Städt. Realschule Wermelskirchen vom 12.07.
- 16.07.2004 ein einwöchiges Praktikum
ausgeübt. Dem Lehrer bot sich die Möglichkeit,
während eines längeren Zeitraums den
Unternehmensbereich Personal und Ausbildung
kennen zu lernen. Schwerpunkte bildeten Informationen
zu aktuellen Ausbildungsberufen im Unternehmen,
Arbeitsmarktanforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten
für Jugendliche im Prozess ihrer Berufswahl.
"Ich habe die Auszubildenden
während meines Praktikums gezielt befragt,
welche Voraussetzungen sie für ihre Ausbildung
mitbringen müssen, was ihnen bei ihrem
Ausbildungseinstieg vielleicht an Qualifikationen
gefehlt hat. Ich werde nun die Berufswahlförderung
von Schülerinnen und Schülern in meinem
Unterricht stärker fokussieren, mehr methodisch
aufarbeiten und den Jugendlichen bewusst machen.
Das Übliche, was bisher zur Berufswahl
in der Schule läuft, nehmen die Schüler/innen
nicht richtig war. Das müssen wir anders
gestalten und die Jugendlichen praktischer vorbereiten.
Ich würde jederzeit wieder ein Praktikum
machen. Es war eine gute Erfahrung, mal über
den eigenen Tellerrand zu gucken. Das ist für
Schule so wichtig."
(Ein Lehrer)
Sechs Lehrer/innen der Integrierten Gesamtschule Paffrath haben Betriebspraktika absolviert
In den Unternehmen Marien-Krankenhaus gGmbH Bergisch Gladbach, Maritim Hotel Köln, KOMED Kommunikations- und Medienzentrum Köln, GNN-Verlag Köln und BAYER AG Leverkusen haben sechs Lehrer/innen der Integrierten Gesamtschule Paffrath drei- bzw. fünftägige Betriebspraktika absolviert. Einige der Praktikumsunternehmen wurden von der Praktikumsagentur neu akquiriert. Die Lehrerinnen und Lehrer haben während ihrer Praktika verschiedene Ausbildungsberufe und Auswahlkriterien für die Vergabe von Ausbildungsplätzen kennen gelernt, Einblicke in Unternehmensstrukturen und Arbeitsprozesse bekommen, Know-how für Unterrichtsinhalte und die berufsorientierende Beratung erworben sowie u. a. betriebsinternen Unterricht besucht. Sie haben zahlreiche, unterschiedliche Ausbildungsberufe kennen gelernt und können so ihre Erkenntnisse und Erfahrungen untereinander weitergeben sowie als Multiplikator/innen
in der gesamten Schule fungieren.
„Ich habe eine Auszubildende (Veranstaltungskauffrau) drei Tage lang bei ihrer Arbeit begleitet und dabei viel gelernt. Auf unsere Schüler/innen kommt in der Ausbildung viel Arbeit zu; da kann man nicht einfach um 16:00 Uhr nach Hause gehen. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich darauf einstellen, wie eine ganz normale Vollzeitkraft zu arbeiten, aber trotzdem schlechter bezahlt zu werden. Man muss tough sein in diesem Beruf und damit rechnen, nach der Ausbildung evt. nicht übernommen zu werden. Die Zukunftsaussichten sind zwar nicht sehr rosig, aber ich kann meine Schüler/innen nun wenigstens mit aktuellen, praxisnahen Informationen versorgen und somit eine bessere Hilfestellung geben als früher.“ (Eine Lehrerin)
„Ich wollte verschiedene Ausbildungsberufe im Krankenhaus kennen lernen. Es gibt dort so viele Berufsbilder, die ich alle nicht so kenne, da wollte ich mich schlau machen. Diese Erwartungen haben sich voll erfüllt; ich habe in vier Praktikumstagen sechs verschiedene Bereiche kennen gelernt. Mein Bild vom Krankenhaus-Bereich hat sich dadurch verändert. Ich werde meinen Schüler/innen nun meine gesammelten Erfahrungen weitergeben und sie über die realen Arbeitsbedingungen und Ausbildungsanforderungen in einem Krankenhaus informieren können. Darüber hinaus besteht jetzt das Angebot des Krankenhauses, mit einer Gruppe interessierter Schüler/innen vorbei zu kommen und sich an einem vorbereiteten Schnuppertag im Betrieb ein eigenes Bild zu machen.“ (Eine Lehrerin)
„Uns war es wichtig, dass der Lehrer einen realen Arbeitsprozess im Unternehmen kennen lernt und erfährt, dass das Arbeitsleben nicht nur Spaß ist. Seine gemachten Erfahrungen sollte er dann an seine Schüler/innen weiter geben. Projekte wie dieses sind die einzige Möglichkeit für uns, den Schulen zu vermitteln, was in der Wirtschaft tatsächlich geschieht.“ (Eine Personalleiterin)