Hochschule ist Zukunft
Rahmenkonzept
Mittels des Rahmenkonzepts "Berufsorientierung als Bestandteil einer schulischen individuellen Förderung" wollen die Partner im nordrhein-westfälischen Ausbildungskonsens eine auf Dauer angelegte Implementierung der Berufsorientierung in allen allgemein bildenden Schulen des Landes erreichen.
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Die Medienkombination zur Unterstützung der kooperativen Berufswahlvorbereitung von Schule und Berufsberatung.
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Gymnasium St. Christophorus Werne gründet Schülergenossenschaft
Die Vogelnest eSG - Fair Trade Welt-Winkel produziert Naschzeug oder machen Marketing für die Schulmensa, sie organisieren Veranstaltungen oder betreiben ein Pausen-Café.
Vogelnest eSG
Fair Trade Welt-Winkel
Nachhaltig wirtschaften – solidarisch handeln
Volksbank Kamen-Werne eG bietet sich als Gründungspate an und bringt finanzielle Unterstützung mit.
Werne. Sie produzieren Naschzeug oder machen Marketing für die Schulmensa, sie organisieren Veranstaltungen oder betreiben ein Pausen-Café: Bundesweit entstehen immer mehr Schülergenossenschaften. Jugendliche entdecken dabei nicht nur das Unternehmertum, sondern zugleich den genossenschaftlichen
Grundsatz „ Was einer allein nicht vermag, das vermögen viele“.
33 Volksbanken in Nordrhein-Westfalen haben sich in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch- Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) bereit erklärt, eine Patenschaft für eine Schülergenossenschaft in ihrer Region zu übernehmen.
Am Freitag 24.02.2012 gründeten 22 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Christophorus Werne die erste Schülergenossenschaft in unserer Region.
Die Schülergenossenschaft (e SG) heißt:
Vogelnest eSG
Fair Trade Welt-Winkel
Die Angebote der Genossenschaft setzen sich zusammen aus:
- Welt-Winkel
- Fair gehandelte Schulmaterialien
- Fair gehandelte Süßwaren
- Eigenproduktionen
- Merchandising
- T-Shirts
- Polohemden
- Sweatshirts
- Tassen
- Verleih
- Gegenstände für den schulischen Bedarf
Das Ziel der neuen Schülergenossenschaft:
- Ein Schülerladen, der Waren zu schülergeeigneten Preisen verkauft.
- Jeder interessierten Schülerin, jedem interessierten Schüler die Möglichkeit geben, mitzumachen.
- Ausbau des Schulalltags auf einen noch nie da gewesenen Bereich.
- Ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen
- Erhöhung des Schulprestiges
Die Lehrerinnen und Lehrer haben eine betreuende Funktion – die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Schülergenossenschaft eigenständig gründen und führen.
Die Volksbank Kamen-Werne eG brachte viele Tipps zur Gründung mit und unterstützte die jungen Genossenschaftler bei der Bewältigung der Aufgaben.
Dabei wurden sie von Edith Klein und Thomas Gickel fachlich begleitet.
Die Aufgaben der jungen Genossenschaftler sind beispielhaft:
- Vorstands- und Aufsichtsratstätigkeit (Vorbereiten und Durchführen von Sitzungen)
- Einkauf, Finanzen, Personal, Marketing, Rechnungswesen, etc.
- Entscheidung über die Gewinnverwendung - Dividendenzahlung
- Die Schülergenossenschaften auf Dauer anlegen (Personelle Ausstattung bei Schülerwechsel)
- Aufstellen von Jahresabschlüssen und Vorbereitung der jährlichen Prüfung durch den RWGV
Die Ziele der Schülergenossenschaft sind:
- Heranführen der Schülerinnen und Schüler an die Arbeits- und Wirtschaftswelt
- Wirtschaft erleben – lernen, wie man ein Unternehmen führt
- Erwerb von Personal- und Sozialkompetenz (z.B. Selbstverantwortung, Teamgeist und Konfliktbewältigung)
„Durch die Schülergenossenschaften erhalten die Schülerinnen und Schüler einen tiefen Einblick ins Wirtschaftsleben, vor allem in das Genossenschaftswesen. Auf diese Weise helfen wir ihnen, sich fit
für die Zukunft zu machen“ freuen sich die Vorstandsmitglieder Jürgen Eilert und Ralf Schotte auf die weitere Entwicklung der Schülergenossenschaft.
Wir verstehen uns nicht einfach nur als Unternehmen, sondern als eine Gemeinschaft“, erklärte Philipp Dreier (17), der bei der Gründungsversammlung in der Volksbank gemeinsam mit Luisa Bier und Tobias Schroer in den Vorstand gewählt wurde. Den Aufsichtsrat bilden Alexander Denninghaus, Marco
Piel und Lukas Möller.
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