"Mädchen wählen Technik" kooperiert mit der landesweiten Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi).
Wettbewerb
Während der Wettbewerbsphase entwickelten die teilnehmenden Schulen auf der Grundlage der Arbeitsmaterialien eigene Konzepte zur individuellen Mädchen-Technik-Förderung an ihrer Schule.
Knapp ein Drittel der rund 80 Anmeldungen wurde von Grundschulen eingereicht, was als Indiz dafür gewertet kann, dass die Schulen den Bedarf an frühestmöglicher naturwissenschaftlich-technischer Förderung erkannt haben. Aber auch alle anderen Schulformen - von der Förderschule bis zum Berufskolleg - waren vertreten.
Vielfältige Wettbewerbsbeiträge
Es wurden ansprechende und kreative Projekte entwickelt, deren Themen und Gegenstände speziell auf Mädchen zugeschnitten waren. Die Themenvielfalt reichte von einer Fahrradwerkstatt für Mädchen über den Bau einer beleuchteten Geisterbahn bis hin zu Robotertechnik-AGs: Die Projekte haben das überaus große Engagement der verantwortlichen Lehrkräfte gezeigt, die ihre Konzepte mit hoher Motivation aufwändig planten und umsetzten und dabei stets die speziellen Anforderungen an Projekte zur Mädchen-Technik-Förderung im Auge behielten.
Die begleitenden Qualifizierungsangebote haben in Form themenbezogener Workshops und Seminare sowohl Hintergrundinformationen z.B. zum geschlechtergerechten Unterricht als auch praktische Anregungen für die eigenen Projekte geboten. Die Praxistauglichkeit der Fortbildungen hat sich daran gezeigt, dass viele der vermittelten Ideen von den Lehrkräften aufgegriffen, weiterentwickelt, modifiziert und an die jeweiligen Gegebenheiten der eigenen Schule angepasst wurden. Die geknüpften Kontakte zu anderen Schulen und Lehrkräften wurden in der Praxisphase zum Austausch genutzt, und einige der Referentinnen wurden als Kooperationspartnerinnen in die laufenden Projekte miteinbezogen.
Das hohe Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde zum Abschluss des Projekts noch einmal deutlich: Die Schulen haben die durchgeführten Unterrichtseinheiten umfangreich dokumentiert und mit Fotos, Arbeitsmaterialien und Anlagen bereichert, so dass anderen Schulen detaillierte praxisorientierte Darstellungen der Möglichkeiten von Mädchen-Technik-Förderung in vielen Schulstufen und Fächern an die Hand gegeben werden konnten.
Fast 80 Unterrichtseinheiten wurden detailliert von den durchführenden Lehrkräften dokumentiert und beim Wettbewerb eingereicht. Der externen Jury fiel es nicht leicht, daraus die 15 Siegerinnen zu ermitteln.
Auf einer großen Abschlussveranstaltung am 19.11.2008 in der Zeche Zollern in Dortmund soll diese ganze Arbeit noch einmal gewürdigt werden.
Gewinnerschulen
Gewonnen haben (geordnet nach Schulform):
GGS an der Gartenstraße in Dinslaken
Projekt: Brücken - Brücken - Brücken
Schule an der Düngelstraße in Herne
Projekt
Projekt: Die Soap-Box-Girls - Mädchen bauen Seifenkistenautos
St. Marien-Schule in Moers
Projekt: Geisterbahn
Grundschule Essel in Recklinghausen
Projekt: Rund ums Rad - Mädchen am Start
KGS Barbara-Schule in Duisburg
Projekt: Leonardo da Vinci - Naturwissenschaftler und Ästhet
Overberg-Grundschule in Dortmund
Projekt: Solartechnik - Nutzung von erneuerbaren Energien
Fröbelschule in Dortmund
Projekt: Meta-Ku
Overbergschule in Witten
Projekt: Techniktag für Mädchen
Hauptschule an der Schwalbenstraße in Gelsenkirchen
Projekt: Ein kinetisches Kunstwerk
Wilhelm-Röntgen-Realschule in Dortmund
Projekt: Wilhelminas Werkstatt
Anne Frank Schule in Dortmund
Projekt: Bedrucken von Baumwolltaschen - Stempelherstellung über CAD und CNC
Heinrich-Böll-Gesamtschule in Dortmund
Projekt: LED-Power - Der einfache Stromkreis am Beispiel einer LED-Lampe
Mont-Cenis-Gesamtschule in Herne
Projekt: Roberta - Können Roboter tanzen?
Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in Duisburg
Projekt: Wir erklimmen die Schule - Mädchen lernen schweißen
Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl
Projekt: Seitenwechsel
Natürlich sind alle anderen Projekte ebenso lesenwert und geprägt vom Engagement der Lehrkräfte.
Herzlichen Glückwunsch!










