"Mädchen wählen Technik" kooperiert mit der landesweiten Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi).
Projektverlauf
Das Projekt setzte sich aus vier aufeinander aufbauenden Phasen zusammen:

1. Bestandsaufnahme - Ermittlung guter schulischer Konzepte
In dieser Projektphase waren die Schulen des Ruhrgebiets im Ziel 2-Gebiet eingeladen, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen und bereits realisierte Unterrichts- und Schulkonzepte zur Berufswahl von Mädchen zu benennen. Die besten Konzepte wurden von einer Jury ausgewählt und prämiert.
Hier geht es zu den Befragungsergebnissen.
2. Modularisierung & Konzepterstellung
Auf der Basis der bestehenden Konzepte wurden - gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie mit Schulpraktikerinnen und Schulpraktikern - Arbeitsmaterialien entwickelt, die eine Technikorientierung von Mädchen unterstützen. Die in der ersten Projektphase eingereichten Konzepte wurden dabei so aufbereitet verdichtet, dass sie auf andere Schulen übertragbar wurden. Die erarbeiteten Module haben eine Arbeitsgrundlage für die Fortbildungsveranstaltungen der dritten Projektphase gebildet.
Vorläufige Arbeitsmaterialien (pdf-Datei)
3. Praxiserprobung - Der Wettbewerb
Die Optimierung der in der zweiten Projektphase entwickelten Arbeitshilfen und ihre Erprobung in der Praxis war ein wesentliches Ziel des eigentlichen Wettbewerbs, zu dem sich ausgewählte Schulen aus dem Ruhrgebiet anmelden konnten. Angepasst an ihre spezifischen Bedingungen implementierten sie Berufsorientierungsprozesse in ihr Förderkonzept, um eine Technikorientierung von Mädchen hinsichtlich der Berufswahl voranzubringen. Dabei haben die Schulen umfassende Unterstützungsleistungen erhalten:
Sie wurden sowohl bei der Konzeption, der Organisation, und der Durchführung entsprechender Projekte unterstützt, als auch bei der Evaluation. Die Unterstützungsleistung umfasste u.a.:
- Persönliche Beratung und Unterstützung durch Expertinnen und Experten der Stiftung Partner für Schule NRW während der gesamten Wettbewerbslaufzeit, insbesondere beim Entwurf schulischer Berufsorientierungsprozesse
- Qualifizierungsmaßnahmen zur Umsetzung der Projekte, z.B. in Form von Qualifizierungen
- Materielle Unterstützung zur Anschaffung von Medien und Materialien
- Unterstützung bei der Projekt-Evaluation, z.B. durch Bereitstellung von Selbstevaluierungsbausteinen
- Prämierung der besten Konzepte
Qualifizierungsveranstaltungen für die teilnehmenden Projektschulen waren ein elementarer Bestandteil von "Mädchen wählen Technik".
Folgende Qualifizierungen haben stattgefunden:
- Projektmanagement
- Ideen für die Unterrichtspraxis
- Geschlechtergerechter Unterricht
- Querschnittsaufgaben in der Mädchen-Technik-Förderung: Elternarbeit - Migration - Übergänge
Einen interessanten Einblick in diese Veranstaltungen geben die Reportagen "Technik für Mädchenhände", "Wenn Technik Nase, Mund und Augen hat" und "Technik, Träume, Experimente".
4. Transfer - Übertragung in die Fläche
Elementarer Bestandteil von „Mädchen wählen Technik“ war eine Auswertung der schulischen Maßnahmen, die durch Unterstützung des Projektes angeregt und umgesetzt worden sind. Die im Projekt entwickelten und durch den Wettbewerb in der Praxis erprobten Materialien und Konzepte sind auf Basis dieser Evaluation aufbereitet, ergänzt und allen Schulen in NRW zur Verfügung gestellt worden.
Durch Aufbau und Nutzung regionaler Netzwerke ist ein Transfer der Erfahrungen und des strategischen Wissens aus den Projekten erreicht worden. Damit ist es allen Schulen erleichtert worden, die Förderung der Berufswahl von Mädchen im Hinblick auf technische Berufsfelder systematisch in die individuelle Förderung einzubeziehen.









