"Mädchen wählen Technik" kooperiert mit der landesweiten Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi).
Hintergrund
„Also, elektrisch finde ich total gut!“ schreibt Sandra, Schülerin der Klasse 4b, in ihr persönliches Projekttagebuch. Im vergangenen Schuljahr hat ihre Klasse an der Grundschule St. Marien in Moers zum Thema Strom und Stromkreise gearbeitet und anschließend eine „Geisterbahn“ mit Lichtunterstützung gebaut.
Diese Unterrichtseinheit ist nur eine von vielen, die an Schulen im Ruhrgebiet im Rahmen des Projektes „Mädchen wählen Technik“ den Schulalltag bereichert haben.
Ausgangssituation
Mädchen wählen selten eine technische Ausbildung und auch an den Universitäten sind technische und naturwissenschaftliche Studiengänge weitgehend männliche Domänen. Andererseits macht sich bei Unternehmen ein Mangel an qualifizierten Schulabgängerinnen und Schulabgängern für die Ausbildung in technischen Berufen bemerkbar.

Um diese Situation zu verbessern, sollte der Umgang mit Technik zu einem selbstverständlichen Erfahrungsbereich von Mädchen und jungen Frauen gemacht werden, damit sich mehr Mädchen und junge Frauen für technische Berufe entscheiden.
An vielen Schulen in NRW gibt es bereits erfolgreiche Ideen, Initiativen, Aktionen und Projekte mit dem Ziel, die Technikorientierung von Mädchen hinsichtlich ihrer Berufswahl zu stärken.
Vor diesem Hintergrund haben das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW sowie das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und die Stiftung Partner für Schule NRW gemeinsam den Wettbewerb „Mädchen wählen Technik“ durchgeführt.
Projektziel

Ziel von „Mädchen wählen Technik“ war es, gute Konzepte zu identifizieren, auszuzeichnen und anderen Schulen zugänglich zu machen. Zugleich sollten Schulen im "Ziel 2-Gebiet" dabei unterstützt werden, Konzepte zur Stärkung der Technikorientierung von Mädchen in ihre Programme zur individuellen Förderung zu implementieren.
Gerade im Ziel 2-Gebiet sind besondere Anstrengungen zur technikorientierten Berufswahl von Mädchen erforderlich, auch vor dem Hintergrund des hohen Anteils von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Der Wettbewerb ist von einem umfassenden Qualifizierungsprogramm begleitet worden, um Schulen möglichst optimal zu unterstützen und einen breiten Transfer im Schulbereich sicherzustellen.
Informationen zum Ziel2-Gebiet: www.ziel2-nrw.de









