"Mädchen wählen Technik" kooperiert mit der landesweiten Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi).
Grußwort
Die Landesregierung will Nordrhein-Westfalen noch mehr zu einem Land der neuen Ideen und Erfindungen machen, einem hoch entwickelten Wirtschaftsraum mit modernen Industrien und Dienstleistungen. Wir brauchen Innovationen.
Doch sie sind kein Selbstzweck. An ihnen entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes - und damit unser aller Zukunft. Wir machen unser Land zukunftsfest, wenn es uns gelingt, die schöpferischen Kräfte und Potenziale aller Menschen zu wecken. Dazu gehört in besonderer Weise eine gleichberechtigte Teilhabe von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Leider ist sie noch nicht überall verwirklicht. Das gilt vor allem für die technischen Berufe und die Naturwissenschaften, Felder, auf denen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind.
Warum eigentlich? Wie in anderen Bereichen des Wirtschaftslebens leisten Frauen auch in vermeintlich typischen Männerdomänen Hervorragendes. Wir brauchen ihre Potenziale und Kreativität. Wer es unterlässt, sie nicht besser zur Entfaltung zu bringen, handelt nicht nur politisch unverantwortlich, sondern schadet der gesamten Gesellschaft.
Barbara Sommer
Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Armin Laschet
Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Mit unserer gemeinsamen Initiative „Mädchen wählen Technik – Berufs- und Lebensplanung für Mädchen unter besonderer Berücksichtigung von technisch orientierten Berufen“ sollen Mädchen und junge Frauen schon in der Schule angesprochen werden. Die Initiative hat seit 2007 in allen Schulformen Projekte angestoßen und gefördert. Projekte, die Mädchen den Zugang zu technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen erleichtern.
Obwohl Mädchen in den Schulen auf gleiche Art und Weise wie Jungen mit Physik, Chemie, Mathematik und Technik in Berührung kommen und nachweislich auch nicht weniger begabt sind, wählen sie diese Fächer viel seltener als Jungen. Hier setzt die verstärkte individuelle Förderung an: Schulen können mit Hilfe der neuen Initiative, Fähigkeiten von Mädchen und jungen Frauen besser erkennen und fördern. Dadurch können unbewusste Festlegungen und Rollenzuweisungen überwunden werden.
Auf dieser Webseite zu „Mädchen wählen Technik“ finden Sie didaktische und methodische Anregungen sowie eine Reihe von Praxisbeispielen, die zeigen, wie Mädchenförderung in Technik und Naturwissenschaften von der Grundschule bis zum Abitur gelingen kann. Lassen Sie sich davon inspirieren!









