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		<title>KompetenzChecker: Aktuelle Nachrichten</title>
		<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/</link>
		<description>Die aktuellen Nachrichten vom KompetenzChecker</description>
		<language>de</language>
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			<title>KompetenzChecker: Aktuelle Nachrichten</title>
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			<description>Die aktuellen Nachrichten vom KompetenzChecker</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:49:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neues Bildungsprojekt in 2012</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/neues-bildungsprojekt-in-2012.html</link>
			<description>Das seit drei Jahren durchgeführte  Projekt „KompetenzChecker ∙ Stärken erkennen - Chancen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das seit drei Jahren durchgeführte&nbsp; Projekt „KompetenzChecker ∙ Stärken erkennen - Chancen nutzen“ endete zum 31.12.2011.</p>
<p class="bodytext">Um Bedarfs- und zielorientiert weiterhin Schülerinnen und Schüler zu fördern wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der RWE Deutschland in 2012 neu aufgestellt<strong><em> </em></strong>und fortgesetzt. </p>
<p class="bodytext">In&nbsp;Kürze finden Sie hier Informationen zur&nbsp;neuen&nbsp;Projektkonzeption&nbsp;im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir vom Team KompetenzChecker möchten uns&nbsp;für die gute Zusammenarbeit und das rege Interesse bei den zuständigen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie bei den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bedanken. 30.000 Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen konnte mit dem Projekt KompetenzChecker eine erste Orientierung hinsichtlich&nbsp;&nbsp;ihrer Berufs- und/ oder Studienwahl gegeben werden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unser Dank gilt insbesondere unseren Partnern von RWE Deutschland, den Regionaldirektionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz-Saarland und Niedersachsen-Bremen, der Bundesagentur für Arbeit, sowie dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz und dem Niedersächsischem Kultusministerium. Sie haben&nbsp; das Projekt in den vergangenen drei Jahren&nbsp;&nbsp;zum einen&nbsp;&nbsp;finanziell und personell unterstützt&nbsp; und&nbsp;standen uns&nbsp;&nbsp;zum anderen mit Ihrem Know-how zur Seite.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wenn Sie sich auch in Zukunft regelmäßig über vertiefte Berufsorientierung, die Stiftung und ihre Projekte informieren möchten, empfehlen wir Ihnen den Besuch unserer Webseite und unseren kostenlosen Online-Newsletter.<a href="file:///C:/Users/savab/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Content.Outlook/A9P1UVI3/www.partner-fuer-schule.nrw.de" target="_blank" >www.partner-fuer-schule.nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Schulnoten haben eine sehr limitierte Aussagekraft zur Ermittlung der beruflichen Fähigkeiten.&quot;</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/schulnoten-haben-eine-sehr-limitierte-aussagekraft-zur-ermittlung-der-beruflichen-faehigkeiten.html</link>
			<description>Den passenden Beruf zu finden, ist für viele Jugendliche eine schwierige Frage. Einfacher wird es,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Herr Leisner, was sind die Ziele einer erfolgreichen Berufsorientierung und wie gelangt man dorthin?</strong><br />Das Ziel ist, eine selbstbewusste Berufswahl zu treffen, die langfristig Zufriedenheit und Erfüllung im Berufsleben ermöglicht.&nbsp; Dafür ist es erforderlich, sich über das eigene Wissen, Können und Wollen bewusst zu werden; d. h. schulische Leistungen, soziale Kompetenzen und persönliches Interesse in Einklang zu bringen.<br /><br /><strong>Welcher Stellenwert kommt der Kompetenzfeststellung in der Berufsorientierung zu?</strong><br />Eine Kompetenzfeststellung gibt ihren Teilnehmern eine aktuelle Rückmeldung über ihre persönlichen berufsbezogenen Eigenschaften und ist damit eine wichtige Basis für eine weitergehende Berufsberatung.<br /><br /><strong>Was zeichnet einen guten Berufswahltest aus?</strong><br />Ein guter Berufswahltest verdeutlicht den Teilnehmern anschaulich den derzeitigen Stand ihrer Interessen und Kompetenzen und regt an, sich mit den vorgeschlagenen Berufsfeldern weiter auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse müssen für den Teilnehmer nachvollziehbar sein; insbesondere dann, wenn kein persönliches Auswertungsgespräch vorgesehen ist. Ein guter Berufswahltest hat einen Workflow, der den Teilnehmer nicht ermüdet, sondern aktiv herausfordert.<br /><strong><br />Inwieweit sind Kompetenzfeststellungsverfahren ein probates Instrument zur Ermittlung individueller Interessen und Fähigkeiten?</strong><br />Mit einem standardisierten Verfahren kann in kurzer Zeit eine fundierte Basis für eine individuelle Beratung geschaffen werden. Die Verfahren sind weitgehend objektiv, reproduzierbar und auch für größere Gruppen, wie z.B. Schulklassen, geeignet.<br /><br /><strong>Welche Rolle können das soziale Umfeld bzw. die Eltern einnehmen?</strong><br />Eltern sind die wichtigsten Ratgeber ihrer Kinder. Die Einbeziehung von Eltern in den Berufswahlprozess ist deshalb nicht verzichtbar.<br /><br /><strong>In welcher Klasse sollte bestenfalls mit einer Kompetenzfeststellung oder allgemeinen Berufsorientierung begonnen werden?</strong><br />Spätestens zwei Jahre vor Schulende sollte damit begonnen werden, damit genug Zeit bleibt, sich mit Hilfe von Praktika, eigenen Recherchen und Beratungsgesprächen eine fundierte Meinung zu bilden.<br /><br /><strong>Welche Qualifikationen und Kompetenzen sind signifikant wichtig bei der Planung der beruflichen Zukunft – lassen sich diese eingrenzen bzw. spezifizieren?</strong><br />Schulnoten haben eine sehr limitierte Aussagekraft zur Ermittlung der beruflichen Fähigkeiten. Deshalb ist es erforderlich, die dem Alter entsprechenden allgemeinen beruflichen Handlungskompetenzen, bestehend aus Sozial-, Personal- und Fachkompetenz, festzustellen und den Jugendlichen eine Rückmeldung zu geben, wie sie von neutralen Beobachtern wahrgenommen werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir danken für dieses Gespräch.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 15:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Zeit läuft! </title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/die-zeit-laeuft.html</link>
			<description>Bis zum 31. Dezember 2010 haben Sie noch die Möglichkeit, den KompetenzChecker durchzuführen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 31. Dezember 2010 endet die aktuelle Runde von KompetenzChecker • Stärken erkennen – Chancen nutzen. Danach ist eine Anmeldung für diese Projektrunde nicht mehr möglich und die bereits zugesandten Zugänge verfallen und auch die Testergebnisse der Schülerinnen und Schüler sind nicht mehr einsehbar. </p>
<p class="bodytext">Bis zum 31. Dezember sollten alle drei Phasen des Projekts abgewickelt sein. Sollten Sie also bereits angemeldet sein, aber noch nicht Ihre Testzugänge angefordert haben: Melden Sie sich bitte einfach kurz bei uns.<br />&nbsp;<br />Aufbauend auf dem wachsenden Erfolg des Projekts, hoffen wir, das Angebot auch im Jahr 2011 aufrecht erhalten zu können. Der KompetenzChecker wird mittlerweile in drei Bundesländern angeboten und die ersten Gespräche zur Fortsetzung entwickeln sich positiv. Über die neue Anmelderunde werden wir Sie gesondert auf dieser Internetseite informieren.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 11:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Ich wünsche mir eine engere Verzahnung zwischen den Schulen und den Betrieben... Auf diese Weise lernen sich beide Seiten besser kennen.“</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/ich-wuensche-mir-eine-engere-verzahnung-zwischen-den-schulen-und-den-betrieben-auf-diese-weise.html</link>
			<description>Rudi Müller ist seit über 30 Jahren Lehrer für Deutsch, Wirtschafts- und Gesellschaftslehre an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Herr Müller, Ihre Schule gehörte zu den Gewinnern des Wettbewerbs um die besten Präsentationen beim KompetenzChecker. Wie haben Sie die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern beim Erstellen der Präsentationen empfunden?</strong><br /><br />Die Arbeit war gut. Den Jugendlichen und mir hat es von Anfang an Spaß gemacht. Sie haben sehr selbstständig gearbeitet und für mich als Lehrer war das eine schöne Sache.<br /><strong><br />Haben Sie den Schülerinnen und Schülern Vorgaben bei den Präsentationen gemacht?</strong><br /><br />Ich habe schon einen gewissen Rahmen abgesteckt. Dass sie beispielsweise eine PowerPoint-Präsentation machen sollten, das hatte ich vorgegeben. Dann auch verschiedene Schritte, die die Schülerinnen und Schüler bearbeiten sollten, um zu einem Ergebnis zu gelangen. Aber natürlich sollten die Jugendlichen meine Vorgaben selbstständig ausfüllen und dabei auch kreativ sein.<br /><br /><strong>Wie nahmen die Jugendlichen die erste Phase wahr und die Arbeiten am Computer?&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Kein Problem! Im Gegenteil, die Arbeit am Computer kommt den Schülerinnen und Schülern sehr entgegen, da sie zuhause auch viel mit Computern arbeiten. Dadurch war die Computearbeit als solche sehr motivierend für Alle. Teilweise waren die Schülerinnen und Schüler beim Lösen der Aufgaben sogar schneller als ich.<br /><br /><strong>Und wie sind Ihre Jugendlichen mit dem Onlinetest selbst zurecht gekommen?</strong><br /><br />Wir haben tatsächlich weniger Zeit gebraucht, als ursprünglich vorgesehen war. Die meisten waren vorher fertig.<br />Allerdings gab es ja auch Aufgaben, die absichtlich zeitlich sehr knapp bemessen waren. Da musste ich den Schülerinnen und Schülern noch sagen, dass sie sich davon nicht verrückt machen lassen sollen.<br /><br /><strong>Wie haben Sie dabei Ihre Aufgabe als Lehrer verstanden?</strong><br /><br />Meine Aufgabe bestand u.a. darin einige Schülerinnen und Schüler zu beruhigen und ihnen zu erklären, dass Zeitdruck in einer Testsituation normal ist.<br /><br /><strong>Wie sind Ihre Schülerinnen und Schüler allgemein an das Thema Berufsorientierung herangetreten?</strong><br /><br />Grundsätzlich war die Einstellung der Schülerinnen und Schüler sehr positiv. Sie waren sehr neugierig und erwartungsvoll zu sehen, was bei dem Test für sie herauskommt. Teilweise waren einige Jugendliche bei den Ergebnissen des Tests auch überrascht.<br /><br /><strong>Überrascht?</strong><br /><br />Wir hatten diesen Fall, dass einem Jungen der Beruf Hebamme vorgeschlagen wurde.<br /><br /><strong>Kam es bei den Berufsvorschlägen im Anschluss des Tests auch zu Enttäuschungen unter den Jugendlichen?<br /></strong><br />Ja klar. Die haben sich gefragt „Wieso wurde mir nun ausgerechnet so ein Beruf vorgeschlagen?“. Ich habe dann als Lehrer versucht in Einzelgesprächen anhand ihres Profils klarzumachen, warum es zu solch einem Berufsvorschlag kam und das mit ihnen im Einzelnen aufzuarbeiten. Ich habe den Schülerinnen und Schülern erklärt, dass das Ergebnis nicht eine 100 Prozent sichere Empfehlung ist, sondern nur ein Vorschlag, über den man mal nachdenken sollte.<br /><br /><strong>Wie binden Sie die Berufsorientierung in den Unterricht mit ein?<br /></strong><br />Bei uns an der Schule machen wir einiges zur Berufsorientierung, auch wenn das sicherlich noch einmal intensiviert werden kann. Wir haben inzwischen schon im 8. Jahrgang das Fach Wirtschaft eingeführt, welches sich speziell mit dem Thema Berufsorientierung befasst. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler bei uns mit dem Berufswahlpass umzugehen. Und im neunten Schuljahr findet das Bertriebspraktikum statt, mit zusätzlich zwei Stunden Unterricht in der Woche und vieles mehr.<br /><br /><strong>Passt der KompetenzChecker mit seinem dreiphasigen Aufbau da in Ihr Konzept?</strong><br /><br />Der Test selber war natürlich wichtig und darin vor allem die Berufsempfehlungen. Bei den Empfehlungen war die Verblüffung bei fast allen Schülerinnen und Schülern sehr groß. Plötzlich wurden da aufgrund ihres Profils Berufe vorgeschlagen, mit denen sie überhaupt nicht gerechnet hatten. Und das war für mich auch erstmal überraschend, bis ich so langsam begriffen habe, dass der Sinn der Sache ist auch mal andere Berufe in den Blick zu nehmen. Letzten Endes waren jedoch alle Phasen wichtig, weil sie aufeinander aufbauten, um das Bewusstsein der Jugendlichen für Ihre Perspektiven auch zu vertiefen.<br /><br /><strong>Können Sie Lehrern, die noch nicht am KompetenzChecker teilgenommen haben, zur Projektdurchführung einen Tipp geben?<br /></strong><br />Für mich war das relativ leicht, da ich schon seit Jahren in der Berufsorientierung drin bin.<br />Wichtig ist schon, dass die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld über Erfahrungen mit dem BIZ verfügen. Dass sie sich schon über verschiedene Berufe informiert haben und bestenfalls dies schon im Rahmen des Unterrichts. So vermeidet man, die Schülerinnen und Schüler ins kalte Wasser zu stoßen.<br />Zudem würde ich den KompetenzChecker in kleineren Gruppen durchführen. Bei uns waren es ca. 15 Schülerinnen und Schüler pro Gruppe.<br /><br /><strong>Haben Sie Verbesserungsvorschläge für den KompetenzChecker?</strong><br /><br />Das Einzige, was ich mir wünsche ist, dass das Projekt weiter ausgebaut werden würde und alle Schulen bundesweit die Chance haben am KompetenzChecker teilzunehmen.<br /><br /><strong>Welchem Stellenwert messen Sie der Kooperation zwischen Schulen und der Wirtschaft bei der Berufsorientierung zu?</strong><br /><br />Einen unheimlich großen. Seitdem ich diese Aufgabe hier wahrnehme ist mir das noch klarer geworden als vorher, dass noch sehr viel mehr gemacht werden kann, wenn man mit der Wirtschaft kooperiert. Ich wünsche mir eine engere Verzahnung zwischen den Schulen und den Betrieben, sodass die Jugendlichen öfter in Betriebe gehen und das nicht nur während des Praktikums. Dass Betriebe öfter zu uns an die Schule kommen und sich ausgetauscht wird.<br />So können die Schülerinnen und Schüler eher einschätzen, was nach der Schule auf sie zukommt und die Unternehmen haben Einblick in das, was in der Schule passiert. Auf diese Weise lernen sich beide Seiten besser kennen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Herr Müller, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„… weil die Welt sich für die Kinder öffnet.“</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/weil-die-welt-sich-fuer-die-kinder-oeffnet.html</link>
			<description>Britta Frütel ist berufstätige Mutter. Seit einigen Jahren arbeitet die 41jährige als Verkäuferin....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Ihr Sohn hat am KompetenzChecker teilgenommen. Wie haben Sie das Projekt aus Elternsicht wahrgenommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><br />Mein Sohn kam eines Tages auf mich zu und sagte „Mama, wir haben am KompetenzChecker teilgenommen.“ Er hat mir von dem Onlinetest erzählt und über die Bereiche, die abgefragt wurden. Damals schien das Thema Berufsorientierung für mich noch weit weg. Ich wurde dann neugierig und bin auf die Internetseite des KompetenzCheckers gegangen. Da habe ich mir die Randinformationen zum Projekt geholt, wobei ich sagen muss, dass der Lehrer meines Sohns auch ein super Ansprechpartner ist.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Was hat Ihr Sohn beim Durchlaufen des Projekts für einen Eindruck gemacht?</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der schien gut informiert. Alle Fragen, die ich ihm dazu gestellt hatte konnte er beantworten. Auch den Test an sich fand er interessant. Beim Ergebnis wurden ihm Berufe vorgestellt, an die er nicht gedacht hatte. Dennoch passte die Art der Berufe, denn sie gingen alle in Richtung Handwerk und darin liegt auch seine Begabung. Der KompetenzChecker war für uns hilfreich, denn wir haben das Testergebnis als Orientierungshilfe gesehen und auch als Gelegenheit über etwas anderes in Sachen Berufswunsch nachzudenken.</p>
<p class="bodytext"><strong><br />Hat sich bei Ihrem Kind im Laufe des KompetenzCheckers in der Selbstwahrnehmung etwas geändert?</strong></p>
<p class="bodytext"><br />Er hat durch den Test Bestätigung bekommen und geht jetzt positiver und optimistischer an das Thema Berufsorientierung.<strong> </strong></p>
<p class="bodytext"><strong><br />Welchen Stellenwert hat in Ihrer Familie die Berufsorientierung Ihres Kindes?</strong></p>
<p class="bodytext"><br />Uns ist es wichtig, dass unser Sohn ein Berufsziel hat. Im Grunde fängt man während der Schullaufbahn des Kindes bereits an, auf das Berufsleben hinzuarbeiten. Wir haben uns in unserer Familie gemeinsam dazu Gedanken gemacht und unser Sohn wird von uns als Eltern in seinen Entscheidungen unterstützt.</p>
<p class="bodytext"><strong><br />Gibt es Ihrer Meinung nach Veränderungen in Sachen Berufsorientierung bei Ihrem Kind im Vergleich zu Ihrer eigenen Schulzeit?</strong></p>
<p class="bodytext"><br />So etwas wie das BIZ gab es zu unserer Schulzeit noch nicht. Man hat zwar ein Praktikum gemacht, aber ich persönlich habe die Wahl zum richtigen Beruf als sehr schwer empfunden. Ich habe den Eindruck, uns wurden im Vergleich zu heute die Möglichkeiten nicht aufgezeigt, die man als junger Mensch hat. Damals habe ich mich mit meiner Berufswahl im Stich gelassen gefühlt; man musste den Weg alleine gehen.</p>
<p class="bodytext"><strong><br />Hat es zu Ihrer Schulzeit schon Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft gegeben?</strong></p>
<p class="bodytext"><strong> </strong><br />Nein, überhaupt nicht.</p>
<p class="bodytext"><strong><br />Was halten Sie von der Entwicklung, dass Wirtschaft, Arbeitsagentur und Schule zusammenarbeiten und finanzielle Unterstützung mit praktischem Know-How zusammenkommen?</strong></p>
<p class="bodytext"><br />Ich finde die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Arbeitsagentur und Schule klasse, weil die Welt sich dadurch für die Kinder öffnet. Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft können durch Hilfe von der Arbeitsagentur und Unternehmen erkannt werden. Meiner Meinung nach sollte das Angebot sogar ausgeweitet werden, um die Jugendlichen aufzufangen, die es vom Elternhaus her eher schwer haben.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 13:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>KompetenzChecker jetzt auch in Niedersachsen</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/kompetenzchecker-jetzt-auch-in-niedersachsen.html</link>
			<description>Ab sofort haben auch Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen die Möglichkeit herauszufinden, was...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jugendliche können beim KompetenzChecker anhand eines Onlinetest, der Recherche der aus dem Test ergebenen Resultate und der Präsentation der Ergebnisse den für sie passenden Beruf finden - damit das Leben nach der Schule zielgerichtet und orientiert anfangen kann.<br /><br />Das Berufsorientierungsprojekt startete im vergangenen Jahr bereits erfolgreich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und durch die Unterstützung der RWE Rheinland Westfalen Netz AG und der Agentur für Arbeit haben nun auch Schulen aus dem Netzgebiet im Bundesland Niedersachsen die Chance für Ihre Schülerinnen und Schüler herauszufinden, wo ihre Stärken und Talente liegen. <br /><br />Zudem gibt es immer noch freie Kontingente für Schulen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Bis zum Ende dieses Jahres können sie sich noch für das kostenlose Berufsorientierungsprojekt anmelden, wodurch den Schulen eine langfristigere Planung ermöglicht wird.<br /><br />Zur kostenlosen Teilnahme am Projekt können sich Schulen in Niedersachsen ganz einfach unter Angabe der Schulnummer plus der vorgeschalteten Zahl ‚3’ ab sofort anmelden. Alle anderen Schulen melden sich wie gewohnt mit ihrer normalen Schulnummer über diese Internetseite unter dem Punkt 'Anmeldung' an.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Zur Vermeidung von Fehlentscheidungen und Abbrüchen bedarf es mehr denn je einer professionellen Begleitung bei der Studien- und Berufswahl.&quot;</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/zur-vermeidung-von-fehlentscheidungen-und-abbruechen-bedarf-es-mehr-denn-je-einer-professionellen-b.html</link>
			<description>Ewald Matzkat ist Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Oberhausen in der Geschäftsstelle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Ewald Matzkat ist Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Oberhausen in der Geschäftsstelle Mülheim an der Ruhr. Gemeinsam mit seinen Kollegen kümmert er sich um die Berufsorientierung an Schulen. Die einzelnen Berater unterstützen junge Schülerinnen und Schülern in Gruppen- oder Einzelgesprächen auf der Suche nach dem passenden Job und vermitteln Ausbildungs- und Studienplätze.</em><br /><br /><strong>Ihr Team unterstützt SchülerInnen in Phase 2 des KompetenzCheckers bei der Recherche zu ihren Berufsempfehlungen – wie genau gehen Sie da vor?</strong><br />Ich erläutere anhand eines passenden Beispiels, wie man die Ergebnisse interpretieren kann und gebe im weiteren Verlauf der Veranstaltung individuelle Hilfestellung insbesondere bei Werten, die sich mit der Selbsteinschätzung der Probanden oder den entsprechenden schulischen Leistungen/Noten nicht decken. Wir stellen die passenden berufskundlichen Informationen zur Verfügung und bringen weitere Entscheidungskriterien aus dem Bereich der Interessen ein.<br /><br /><strong>Was wollen die Schülerinnen und Schüler alles von Ihnen den Wissen – worin liegt Ihrer Meinung nach der größte Informationsschwerpunkt? </strong><br />Viele Schüler/innen stehen erst am Anfang ihres beruflichen Entscheidungsprozesses und haben oft recht diffuse Vorstellungen von den zunächst angestrebten Berufen bzw. Berufsfeldern. Dementsprechend sind auch die Fragen, auf die wir eingehen, eher allgemeiner Art. Im Rahmen unserer Aktivitäten wollen wir u.a. erreichen, dass die Jugendlichen zu einer realistischen Selbstwahrnehmung gelangen. Hier können auch außerschulische „Feedbacks“ durch Praktika und eben auch Testverfahren wie der Kompetenzchecker einen wichtigen Beitrag leisten.<br /><br /><strong>Gibt es Nachholbedarf?</strong><br />Schulen und die Berufsberatung beginnen mit gemeinsamen berufsorientierenden Veranstaltungen spätestens in der vorletzten Klasse. Themen wie Selbstwahrnehmung, Selbstorganisation, Erarbeitung von persönlichen Entscheidungskriterien, berufskundliche Recherche, Bewerbungstraining usw. werden behandelt mit dem Ziel, die Jugendlichen zu eigenständigen Aktivitäten zu motivieren. Wir stellen hier natürlich schon manchmal recht große Unterschiede in der individuellen Umsetzung fest.<br /><br /><strong>Wie erleben Sie die Schülerinnen und Schüler in Ihrer Umbruchphase bzw. der ersten Berufsorientierungsphase?</strong><br />In diesem Alter machen Jugendliche innerhalb kurzer Zeit oft gewaltige persönliche Entwicklungsfortschritte. Das muss aber auch passieren, denn sie sind in absehbarer Zeit gefordert, eine ihr künftiges (Berufs-) Leben bestimmende Entscheidung zu treffen. &nbsp;<br />Einige Jugendliche sind in der Tat schon recht weit, andere wiederum brauchen tatsächlich das „volle Programm“, um bis zum Tag X Berufswahlkompetenz zu erreichen.<br /><br /><strong>Welche Rolle spielen Schule und Familie?</strong><br />Trotz aller behaupteten Eigenständigkeit der Jugendlichen steht ganz klar fest, dass die Eltern, auch wenn sie in einer Beratung nicht persönlich anwesend sind, immer irgendwie „mit am Tisch sitzen“. Man muss hier als Berater sehr aufmerksam agieren. Es kann durchaus passieren, dass ein gutes und nach allen Regeln der Kunst abgesegnetes Beratungsergebnis ohne das Wohlwollen der Eltern nur eine geringe „Halbwertszeit“ hat. Deshalb beziehen wir wenn möglich von Beginn an die Eltern in das Beratungsgeschehen mit ein.<br /><strong><br />Wie ist Ihr Eindruck: Denken Sie die Jugendlichen haben eine realistische Vorstellung von dessen, was in Sachen Beruf auf Sie zukommen wird?</strong><br />Zu Beginn des Berufswahlprozesses ist dies eher die Ausnahme. Hier helfen am besten Praktika und eben auch unsere Medien wie z.B. „Berufenet“, unsere Berufedatenbank mit ausführlichen Berufsbeschreibungen und berufskundlichen Filmen.<br /><br /><strong>Worauf kommt es heutzutage an?</strong><br />Die Schlagzahl, mit der Berufe neu entstehen oder sich in wesentlichen Inhalten verändern, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Man verliert schnell den Überblick. Zur Vermeidung von Fehlentscheidungen und Abbrüchen&nbsp; bedarf es mehr denn je einer&nbsp; professionellen Begleitung bei der Studien- und Berufswahl.<br /><br /><strong>Der KompetenzChecker bietet eine enge Verzahnung zwischen Schule, Berufsberatung und Unternehmen. Ist das Ihrer Meinung nach ein zukunftsträchtiges Modell, das Schülerinnen und Schüler gezielter auf das Berufsleben vorbereiten kann?</strong><br />Er ist durchaus hilfreich im Zusammenspiel mit anderen Elementen /Bausteinen der Berufsorientierung, ein erster berufswahlbezogener Impuls im Rahmen der beruflichen Orientierung. Eine vielleicht zum ersten Mal genutzte außerschulische Überprüfung von Fähigkeiten und die Bearbeitung von Aufgaben und Fragen zur Selbsteinschätzung&nbsp; können hier wichtige Prozesse anstoßen und unterstützen.<br /><br /><strong><br />Wir danken Ihnen für das Interview.<br /></strong><br />(Fotografin: Sandra Tilmans)</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 12:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„In den letzten Jahren ist die Bedeutung der Berufsorientierung an unserer Schule immer größer geworden.“</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/in-den-letzten-jahren-ist-die-bedeutung-der-berufsorientierung-an-unserer-schule-immer-groesser-g.html</link>
			<description>Im Interview: Rudi Müller und seine Erfahrungen mit dem KompetenzChecker.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rudi Müller ist seit über 30 Jahren Lehrer für Deutsch, Wirtschafts- und Gesellschaftslehre an der Gesamtschule Duisburg-Süd. Neben der Betreuung der Schülerbetriebspraktika hat der 61jährige im vergangenen Jahr erstmalig am KompetenzChecker teilgenommen. Durch die Kreativität seiner Schülerinnen und Schüler zählte seine Schule zu den Gewinnern des Wettbewerbs um die besten Präsentationen.<br /><br /><strong>Ihre Schule gehörte zu den Gewinnern des Wettbewerbs um die besten Präsentationen&nbsp; beim KompetenzChecker. Wie war die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern beim Erstellen der Präsentationen?<br /></strong><br />Die Arbeit war gut. Den Jugendlichen und mir hat es von Anfang an Spaß gemacht. Sie haben sehr selbstständig gearbeitet und für mich als Lehrer war das eine schöne Sache.<br /><br /><strong>Haben Sie den&nbsp; Schülerinnen und Schülern Vorgaben bei den Präsentationen gemacht?</strong><br /><br />Ich habe schon einen gewissen Rahmen abgesteckt. Dass sie beispielsweise eine PowerPoint-Präsentation machen sollten, das hatte ich vorgegeben. Dann auch verschiedene Schritte, die die Schülerinnen und Schüler bearbeiten sollten, um zu einem Ergebnis zu gelangen. Aber natürlich sollten die Jugendlichen meine Vorgaben selbstständig ausfüllen und dabei auch kreativ sein.<br /><br /><strong>Wie gestaltete sich die Computerarbeit in Projektphase 1?</strong><br /><br />Kein Problem! Im Gegenteil, die Arbeit am Computer kommt den Schülerinnen und Schülern sehr entgegen, da sie zuhause auch viel mit Computern arbeiten. Dadurch war die Computerarbeit als solche sehr motivierend für Alle. Teilweise waren die Schülerinnen und Schüler beim Lösen der Aufgaben sogar schneller als ich.<br /><br /><strong>Und wie sind Ihre Jugendlichen mit dem Onlinetest selbst zurecht gekommen? </strong><br /><br />Wir haben tatsächlich weniger Zeit gebraucht, als ursprünglich vorgesehen war. Die meisten waren vorher fertig. <br />Allerdings gab es ja auch Aufgaben, die absichtlich zeitlich sehr knapp bemessen waren. Da musste ich den Schülerinnen und Schülern noch sagen, dass sie sich davon nicht verrückt machen lassen sollen.<br /><br /><strong>Wie haben Sie dabei Ihre Aufgabe als Lehrer begriffen?</strong><br /><br />Meine Aufgabe bestand u.a. darin einige Schülerinnen und Schüler zu beruhigen und ihnen zu erklären, dass Zeitdruck in einer Testsituation normal ist.<br /><br /><strong>Kam es bei den Berufsvorschlägen im Anschluss des Tests auch zu Enttäuschungen unter den Jugendlichen?</strong><br /><br />Ja klar. Die haben sich gefragt „Wieso wurde mir nun ausgerechnet so ein Beruf vorgeschlagen?“. Ich habe dann als Lehrer versucht in Einzelgesprächen anhand ihres Profils klarzumachen, warum es zu solch einem Berufsvorschlag kam und das mit ihnen im Einzelnen aufzuarbeiten. Ich habe den Schülerinnen und Schülern erklärt, dass das Ergebnis nicht eine 100 Prozent sichere Empfehlung ist, sondern nur ein Vorschlag, über den man mal nachdenken sollte.<br /><br /><strong>Wie binden Sie die Berufsorientierung in den Unterricht mit ein?</strong><br /><br />Bei uns an der Schule machen wir einiges zur Berufsorientierung, auch wenn das sicherlich noch einmal intensiviert werden kann. Wir haben inzwischen schon im 8. Jahrgang das Fach Wirtschaft eingeführt, welches sich speziell mit dem Thema Berufsorientierung befasst. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler bei uns mit dem Berufswahlpass umzugehen. Und im neunten Schuljahr findet das Betriebspraktikum statt, mit zusätzlich zwei Stunden Unterricht in der Woche und vieles mehr. </p>
<p class="bodytext"><strong>Passt der KompetenzChecker mit seinem dreiphasigen Aufbau da in Ihr Konzept?</strong><br /><br />Der Test selber war natürlich wichtig und darin vor allem die Berufsempfehlungen. Bei den Empfehlungen war die Verblüffung bei fast allen Schülerinnen und Schülern sehr groß. Plötzlich wurden da aufgrund ihres Profils Berufe vorgeschlagen, mit denen sie überhaupt nicht gerechnet hatten. Und das war für mich auch erstmal überraschend, bis ich so langsam begriffen habe, dass der Sinn der Sache ist auch mal andere Berufe in den Blick zu nehmen. Letzten Endes waren jedoch alle Phasen wichtig, weil sie aufeinander aufbauten, um das Bewusstsein der Jugendlichen für Ihre Perspektiven auch zu vertiefen. <br /><br /><strong>Können sie Lehrern, die noch nicht am KompetenzChecker teilgenommen haben, zur Projektdurchführung einen Tipp geben?</strong><br /><br />Für mich war das relativ leicht, da ich schon seit Jahren in der Berufsorientierung drin bin.<br />Wichtig ist schon, dass die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld über Erfahrungen mit dem BIZ verfügen. Dass sie sich schon über verschiedene Berufe informiert haben und bestenfalls dies schon im Rahmen des Unterrichts. So vermeidet man, die Schülerinnen und Schüler ins kalte Wasser zu stoßen.<br />Zudem würde ich den KompetenzChecker in kleineren Gruppen durchführen. Bei uns waren es ca. 15 Schülerinnen und Schüler pro Gruppe.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haben Sie Verbesserungsvorschläge am KompetenzChecker?</strong><br /><br />Das Einzige, was ich mir wünsche ist, dass das Projekt weiter ausgebaut werden würde und alle Schulen bundesweit die Chance haben am KompetenzChecker teilzunehmen. <br /><br /><strong>Welchem Stellenwert messen Sie der Kooperation zwischen Schulen und der Wirtschaft bei der Berufsorientierung zu?</strong><br /><br />Einen unheimlich großen. Seitdem ich diese Aufgabe hier wahrnehme ist mir das noch klarer geworden als vorher, dass noch sehr viel mehr gemacht werden kann, wenn man mit der Wirtschaft kooperiert. Ich wünsche mir eine engere Verzahnung zwischen den Schulen und den Betrieben, sodass die Jugendlichen öfter in Betriebe gehen und das nicht nur während des Praktikums. Dass Betriebe öfter zu uns an die Schule kommen und sich ausgetauscht wird.<br />So können die Schülerinnen und Schüler eher einschätzen, was nach der Schule auf sie zukommt und die Unternehmen haben Einblick in das, was in der Schule passiert. Auf diese Weise lernen sich beide Seiten besser kennen.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><strong>Herr Müller, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br />&nbsp;<br />Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Duisburg-Süd bei der Preisvergabe</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Ich habe, als ich die Projektidee gesehen habe, spontan gedacht: Das ist genau der Ablauf den du dir wünscht“ </title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/ich-habe-als-ich-die-projektidee-gesehen-habe-spontan-gedacht-das-ist-genau-der-ablauf-den-du.html</link>
			<description>Aus der Lehrerperspektive: Dorothee Wenzler, Konrektorin der Erzbischöflichen Ursulinenrealschule...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es gibt diverse Möglichkeiten den KompetenzChecker in das Berufsorientierungskonzept an einer Schule zu integrieren.<br /><br />Viele nutzen derzeit das anstehende neue Schuljahr für eine erste Auseinandersetzung mit der Berufswelt. Durch den KompetenzChecker erfahren Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe an Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen von Ihren Stärken und können diese im Anschluss gezielt mit Unterstützung von Partnern aus der Praxis anwenden und in Chancen umwandeln – sei es bei ihrer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz, bei der Durchführung von Betriebspraktika oder bei der Planung eines weiteren schulischen oder universitären Bildungsabschnitts.<br /><br />Das dreistufige Programm ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Partner für Schule NRW, RWE Rheinland Westfalen Netz, den Regionaldirektionen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit und wird in unterschiedlichen Varianten, speziell ausgerichtet auf die Sekundarstufe 1 und 2, angeboten. Unterstützt wird der Berufsfindungstest vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz.<br /><br />„Ich denke, dass die Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe sicherlich differenzierter und bewusster an die Berufswahl herangehen als vor dem KompetenzChecker.&quot; </p>
<p class="bodytext">Ihre Erfahrungen in der Umsetzung beschreibt Dorothee Wenzler in einem ausführlichen <a href="kompetenzchecker/der-kompetenzchecker-aus-lehrersicht.html" target="_self" class="internal-link" >Interview... </a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der KompetenzChecker in 7 Minuten</title>
			<link>http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/zukunft-foerdern/aktuell/nachrichtendetails/article/der-kompetenzchecker-in-7-minuten.html</link>
			<description>Ein neuer Kurzfilm bietet einen kompakten Überblick über das Projekt „KompetenzChecker • Stärken...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ein Projektüberblick in 6 Minuten und 51 Sekunden. Das bietet der neue Kurzfilm „KompetenzChecker • Stärken erkennen – Chancen nutzen“. Der Film soll Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer über das kostenlose Berufsorientierungsprojekt aufklären und zu einer Teilnahme motivieren. <br /><br />Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt stellt vor allem junge Menschen vor erhebliche Herausforderungen und oft erweist sich eine erste berufliche Orientierung als schwierig. Mit dem KompetenzChecker soll diese erste Hürde genommen werden: Nur wer seine Interessen und Stärken kennt, kann diese auch frühzeitig gezielt einsetzen und vertiefen und ist seinen Mitbewerbern einen Schritt voraus. <br /><br />Das Online-Kompetenzfeststellungsverfahren in Phase 1 hilft den Jugendlichen, ihre persönlichen Stärken zu erkennen und in den Zusammenhang mit Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten&nbsp; zu bringen. Dabei gibt es fachkundige Unterstützung aus der Praxis von den Projektpartnern RWE Rheinland Westfalen Netz und den Regionaldirektionen NRW und Rheinland Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. <br />In Phase 2 bieten Auszubildende und Berater der Projektpartner Gespräche und Unterstützung. Dabei setzen sie gezielt am Testergebnis des Online-Kompetenztests an, bieten qualifizierte Antworten und zeigen Wege in das Berufsleben. <br />In einer abschließenden Phase 3 werden die Ergebnisse dann von den Schülerinnen und Schülern aktiv verarbeitet und präsentiert. <br /><br />Bislang haben rund 200 Schulen mit 17.000 Schülerinnen und Schülern am KompetenzChecker teilgenommen. An vielen Schulen ist das Programm fester Teil des Curriculums geworden.<br /><br />Das Ende der Anmeldung ist der 31.10.2010. Die aktuelle Projektrunde läuft noch bis zum 31. Dezember 2010. Zum Anmeldeformular gelangen Sie <a href="kompetenzchecker/anmeldung.html" target="_self" class="internal-link" >hier</a><br /><br />Machen Sie sich selber ein Bild vom KompetenzChecker. Nehmen Sie sich gleich jetzt knapp sieben Minuten Zeit und erfahren Sie, was Ihnen der KompetenzChecker bietet, welchen Nutzen Ihre Schülerinnen und Schüler von einer Teilnahme haben und wie Sie das Projekt in den Unterricht einbinden können.<br /><a href="kompetenzchecker/materialien/der-kompetenzchecker-in-7-minuten.html" target="_self" class="internal-link" ><br />KompetenzChecker – Der Film</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Kompetenzchecker</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 15:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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