Panorama

21. Dezember 2011 - 4/2011

Immer mehr Jugendliche spielen um Geld

Jeder 20. der 12- bis 18-Jährigen sogar in einem sehr bedenklichen Ausmaß.

Eine wachsende Zahl von Minderjährigen spielt offenbar dem Jugendschutz unterliegende Glücksspiele. Dies legt eine aktuelle Studie der Ambulanz für Spielsucht der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz nahe, in deren Rahmen rund 4.000 Schüler in Rheinland-Pfalz befragt worden waren. Danach gaben 41,2 Prozent der befragten 12- bis 18-Jährigen an, im vergangenen Jahr Glücksspiele gespielt zu haben. Als häufigstes Motiv für die Nutzung wurde mit 46,8 Prozent die Hoffnung auf Geldgewinne genannt, was den Autoren der Studie zufolge gegen einen reinen Unterhaltungsaspekt der genutzten Glücksspielangebote spricht. Unter den Minderjährigen – also den 12- bis 17-Jährigen – wurden immerhin 1,9 Prozent als problematische und 3,6 Prozent als gefährdete Glücksspieler klassifiziert.

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