Forschung

21. Dezember 2011 - 4/2011

Power Point bringt wenig

Universität Rostock: Schlechteste aller Methoden zur Präsentation.

Visuelle EindrückeWenn heutzutage Vorträge gehalten werden, dann flimmern Zahlen und Fakten häufig nur so über die Leinwand. Dank der Power-Point- Präsentation wird das gesprochene Wort zum multimedialen Ereignis. Was das Auge erfreut, ist aber offenbar nicht immer gut fürs Denken. Wissenschaftler der Universität Rostock unter Leitung von Wolfgang Nieke, Gründungsprofessor für den Fachbereich Allgemeine Pädagogik, haben jetzt herausgefunden, dass die so weit verbreitete Art, Vorträge zu untermalen, die schlechteste aller möglichen Präsentationsmethoden ist. Bei den Zuhörern bleibe im Vergleich zu anderen dabei am wenigsten im Gedächtnis hängen. Am besten – und da ist die Überraschung perfekt – schnitt bei der Rostocker Studie die "gute alte" Präsentation mit Folie und Overhead-Projektor ab. Diese habe die beste Wirkung auf den Lerneffekt. Auf Platz zwei kommt der schlichte Vortrag.

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