Forschung
21. Dezember 2011 - 4/2011
Der IQ ist instabiler als angenommen
Im Alter zwischen 13 und 17 sind Sprünge von 20 Punkten nach oben oder unten möglich.
Der Intelligenzquotient
(IQ) ändert sich noch
bei Jugendlichen deutlich.
Dies haben Forscher
der Birkbeck Universität in
London jetzt herausgefunden.
Für die Studie wurden
die verbalen und die nonverbalen
Fähigkeiten von
Jugendlichen im Alter von
13 Jahren und erneut im
Alter von 17 Jahren getestet.
Bemerkenswerterweise
änderte sich der IQ während
dieser Altersspanne
um bis zu 20 Punkte, nach
oben ebenso wie nach unten.
Der IQ misst standardisiert
die intellektuellen Kapazitäten eines Menschen, die in eine Vielzahl
von kognitiven Fähigkeiten aufgeteilt sind. Der durchschnittliche IQ liegt bei
100, eine normale Verteilung bewegt sich zwischen 85 und 115.
Bisher war man davon ausgegangen, dass der Grad an Intelligenz sich im späten Kindesalter stabilisiert. Die Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse in der Zeitschrift "Nature" veröffentlichten, betonen, dass ihre Ergebnisse aufmunternd für die Personen seien, die ihr intellektuelles Potenzial steigern können. Gleichzeitig ist die Studie aber auch als Warnung für all jene zu verstehen, die sehr früh sehr weit entwickelt waren. Es sei durchaus möglich, dass sie das erreichte Niveau nicht halten könnten.
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